Wie ich meine Kalender und Bücher an Kunden verschicke

Fotobuch oder Bildband in einem Versandkarton

Unter meinem Beitrag über den erfolgreichen Kalenderverkauf kam in den Kommentaren die Frage auf, wie ich diesen Kalenderverkauf eigentlich logistisch handhabe.

Nun versende ich ganz verschiedene Sachen: Bildbände, Holzboxen für Brautpaare, Kalender.

Verpackung und Versandkosten

Zunächste überlegte ich, welche Formate ich zukünftig am häufigsten nutzen werde. Ich hatte bereits Kalender in mehreren Formaten (A2, A3 und A4) im Angebot. Hinzu kam der Färöer-Bildband im Format 25 cm × 20 cm (quer). Bei meinen Recherchen stieß ich auf Maxibrief-Kartons (Amazon-Affiliate-Link), die wirklich ganz exakt das so genannte Maxibrief-Format erreichen (350 mm x 250 mm x 50 mm). Hier könnten zumindest A4-Kalender sowie Bücher im A4-Format oder im kleineren Format hineinpassen. Das Produkt darf dann maximal 1 kg wiegen.

Das Tolle an diesem Maxibriefformat: Das Porto für einen Maxibrief beträgt derzeit 2,60 EUR (Stand: Dezember 2017). Ein Maxibrief hat jedoch keine Sendungsverfolgung. Wenn man aber nun niedrigpreisige Artikel verschicken möchte, wäre dies eine gute Möglichkeit, die Versandkosten niedrig zu halten. Im Vergleich: Die gleiche Sendung als DHL-Paket (mit Sendungsverfolgung) verschickt würde bei Online-Fankierung derzeit 4,99 EUR kosten und bei Frankierung in der Filiale sogar 6,99 EUR. Diese Maxibriefformat hat sich für mich wirklich bewährt: die Kartons sind stabil, ggf. kann ich sie noch auspolstern und beim Porto habe ich Spielraum.

Verpackungslizenz

Wenn man als Gewerbetreibender/Händler Verpackungsmaterialien in Umlauf bringt, muss man eine so genannte Verpackungslizenz erwerben. Hintergrund: Mit jedem Produkt bzw. Paket, das ich als Händler einem Kunden zuschicke, entsteht Müll. Und die Entsorgung dieses Mülls muss finanziert werden. Bei meinem neuen Bildband “RIGA! 48 Stunden” entstehen mehrere Arten von Abfall: jedes Buch ist in einer Kunststofffolie eingeschweißt. Und dann wird es in einem Karton verschickt, der wiederum mit weiterem Papier ausgepolstert ist. Und ab und an kommt noch Paketband herum.

Aber wir wollen uns hier nicht zu sehr mit Müll beschäftigen. Ich hab Euch hier mal schnell ein paar Links zu Verpackungslizenz-Agenturen zusammengestellt. Ihr schätzt einfach Eurer Verpackungsaufkommen für das gesamte Jahr und lasst Euch die Lizenzkosten berechnen. Die Preise und Volumen können etwas schwanken. Für 2017 habe ich die Lizenz bei ELS erworben: preiswert, unkompliziert und für meine kleinen Mengen super.

Da ich die großen Kalender in der Vergangenheit nur on-demand über Calvendo versenden ließ, habe ich noch nicht nach einer geeigneten Verpackung für Formate wie A3 oder A2 gesucht. Das könnte aber vielleicht im Herbst nächsten Jahres interessant werden, wenn ich dann ggf. auch großformatige Kalender direkt selbst verlege und verschicke und nicht über einen Verlag. Und wie verschickt Ihr Eure Artikel? Frankiert Ihr online? Nutzt Ihr vielleicht sogar Versanddienstleister wie Sendcloud?

2 Kommentare

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